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Brandschutz: die heisse Pendenz im Alltag

Foto von Tak Kei Wong auf Unsplash

Brandschutz: die heisse Pendenz im Alltag

Ob Fasnacht, Turnhalle oder Restaurant: In Altdorf sind viele Räume gut besucht. Man sitzt zusammen, feiert, geniesst – und erwartet, dass in Sachen Sicherheit alles stimmt. Genau so soll es sein. Guter Brandschutz bleibt im Hintergrund, wirkt aber im Ernstfall. 

Die Gemeinde Altdorf verfolgt seit Jahren eine konsequente und gut umsetzbare Praxis: regelmässige Kontrollen, verbindliche Auflagen und eine enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Das hat sich bewährt. Ohne Aufsehen, aber mit Wirkung. Natürlich wird bei jedem Baugesuch der Brandschutz genau geprüft. Alles beim Alten also? Nein, es findet auch in Altdorf eine Entwicklung statt. Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana wurden Vorschriften und Abläufe aktualisiert. Denn im Ernstfall ist jede einzelne Massnahme entscheidend. 

Was heisst das konkret? Veranstaltungsorte und Restaurants werden regelmässig kontrolliert, insbesondere wenn es um brennbare Materialien oder provisorische Installationen geht. Zum Bespiel an der Fasnacht: Zwei Fachteams gehen von Lokal zu Lokal und prüfen das Dekorationsmaterial. Dafür werden sogar draussen im Freien kleine Proben der Stoffe einem Feuertest unterzogen. 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Fluchtwegen. Notausgänge müssen jederzeit frei zugänglich und klar signalisiert sein. Hier gibt es keinen Spielraum. Gleichzeitig werden die Liegenschaftsbesitzer auf ihre gesetzliche Verantwortung aufmerksam gemacht: Wer Gäste empfängt, trägt auch die volle Verantwortung für deren Sicherheit. Bei Patentwechseln und periodischen Kontrollen ist neu konsequent ein aktuelles Brandschutzkonzept vorzuweisen. Dieses dient als Grundlage für die anschliessende Kontrolle zur Sicherheit der künftigen Besucherinnen und Besucher. Für die Feuerschutzkommission der Gemeinde ist klar: Brandschutz ist damit mehr als eine Vorschrift. Es ist eine gemeinsame Haltung: im Alltag genauso wie im Ausnahmefall. Sicherheit entsteht nicht erst, wenn etwas passiert – sondern lange vorher. 

Drei Tipps, um für den Brandfall gerüstet zu sein

  • Sinnvoll für jeden Haushalt sind geeignete Löschmittel, wie z.B eine Löschdecke und Feuerlöscher, die regelmässig gewartet und unterhalten werden.
  • Firmen und Geschäfte können intern eine Schulung für den Brandfall durchführen. 
  • Ganz simpel: Überlegen, wo zu Hause oder im Büro die Fluchtwege sind. Sind sie versperrt oder frei?
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Kontakt

Gemeinde Altdorf
Tellsgasse 25
6460 Altdorf (UR)

041 874 12 12
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Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
08.30 – 11.45 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr

Freitag und vor Feiertagen
08.30 – 11.45 Uhr
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