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09. Juni 2026
Ein Notdach wird das Theater Uri überragen
Im Theater Uri schreitet das «Sanierungsprojekt 2023 bis 2030» voran. Nachdem die Arbeiten in den letzten drei Jahren vor allem im Innenbereich stattfanden, startet Mitte Juni die Sanierung des Bühnenhauses. Diese Bauetappe wird durch das markante Notdach weit herum sichtbar sein.
Das Theater Uri in Altdorf ist der grösste Kulturbetrieb des Kantons Uri. Es lockt jährlich bis zu 40.000 Besucherinnen und Besucher an und ist ein bedeutendes Mehrsparten-Kulturhaus für Theater, Konzerte und Tanz in der Zentralschweiz. Seine überregionale Ausstrahlung erklärt auch die Bedeutung, die das Theater für die Gemeinde Altdorf und den Kanton Uri hat. Am 12. März 2023 haben die Urner und die Altdorfer Bevölkerung das «Sanierungsprojekt 2023 bis 2030» bewilligt. Die Kosten teilen sich die Gemeinde Altdorf und der Kanton Uri je hälftig.
Seit 2023 sind hauptsächlich im Innenbereich diverse Arbeiten ausgeführt worden. So wurde zum Beispiel die Theatertechnik modernisiert (Mischpult, Beschallungsanlagen, Bildprojektoren). Im Kulissenhaus wurden die Lagermöglichkeiten mit dem Einbau von Zwischenpodesten und einem Kran optimiert sowie das Flachdach saniert. Auch das Entrée mit den Schaltern von Uri Tourismus und dem Theater Uri erstrahlt in neuem Glanz. Aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern ist nicht entgangen, dass im Foyer vor dem Treppenaufgang neue Brandschutztüren montiert wurden.
Notdach weit herum zu sehen
Mitte Juni 2026 starten die Arbeiten im Bühnenhaus, die bis Ende November 2026 abgeschlossen sein sollen. Unter anderem werden die betrieblichen Einrichtungen der Bühne erneuert. Das Bühnendach muss deshalb höher gesetzt werden. Dazu ist die Erstellung eines Notdaches erforderlich, das mit einer Giebelhöhe von 25 Metern das Tellspielhaus weit überragen wird. Diese aufwändige temporäre Konstruktion kann im gesetzten Zeitfenster dank dem Entgegenkommen der umliegenden Gundeigentümerinnen und -eigentümer realisiert werden. Sie bieten mit der Nutzung ihres Grundstücks Hand für den Installationsplatz, den Baukran und die Anlieferungswege.
Während der Bauzeit kann es zu Immission wie Lärm oder Staub kommen. Die am Bau beteiligten Unternehmungen sind bestrebt, die Auswirkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.