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03. November 2026
Gemeindeversammlung: Budget 2027
Am Donnerstag, den 12. November 2026, lädt der Gemeinderat um 19 Uhr zur Gemeindeversammlung. Neben den Gesamterneuerungswahlen der Baukommission, der Wasserkommission und der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission steht das Budget 2027 im Zentrum.
Aufgrund der Bauarbeiten im Theater Uri findet die Gemeindeversammlung diesen November ausserordentlicher Weise im Uristiersaal auf dem Dätwyler-Areal statt. An der Versammlung präsentiert Verwalterin Marlies Rieder-Dettling das Budget für das kommende Jahr. Der Gemeinderat rechnet 2027 mit einem negativen Ergebnis. Zwar werden auf der Einnahmeseite steigende Steuerreinnahmen bei natürlichen Personen und bei der Grundstückgewinnsteuer erwartet. Dennoch überwiegt die Aufwandseite, einerseits aufgrund von höheren Personalkosten in der Verwaltung wie auch in der Schule Altdorf. Andererseits tragen steigende Sozialhilfekosten wie auch die Halbierung des Globalbilanzausgleichs, den der Landrat im Rahmen des Sparpakets 2024 beschlossen hat, zum negativen Ergebnis bei. Der Steuerfuss für das Jahr 2027 soll dennoch unverändert bei 95% bleiben, so der Antrag des Gemeinderats an die Versammlung.
Einbürgerungen und Kommissionswahlen
Die Gemeindeversammlung wird über verschiedene Einbürgerungsbegehren entscheiden. Der Gemeinderat hat die formellen und persönlichen Voraussetzungen der Kandidatinnen und Kandidaten geprüft. Er beantragt, den vorgelegten Einbürgerungsbegehren zuzustimmen.
Des Weiteren stehen Gesamterneuerungswahlen in der Baukommission, der Wasserkommission sowie der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission für die zweijährige Amtsdauer 2027 und 2028 an. Die Wahl dieser Gremien obliegt gemäss Gemeindeordnung der Gemeindeversammlung.
Aktuelle Altdorfer Projekte
Im Rahmen der Orientierungen informiert der Gemeinderat über den aktuellen Stand in Bezug auf die Unterkünfte für die Arbeiterschaft der Arbeitsgemeinschaft Sisikontunnel auf dem MSA-Areal. Auch sind Informationen zur neuen Ausgangslage für das Alters- und Pflegeheim Rosenberg vorgesehen, nachdem das Projekt Brickermatte 2030+ nicht zustande gekommen ist. Ein weiteres Thema werden die Betreuungsgutschriften in der Gemeinde Altdorf sein. 2025 hat die Urner Stimmbevölkerung das neue Kinderbetreuungsgesetz an der Urne abgelehnt. Altdorf hat das Gesetz als einzige Gemeinde angenommen. Nun hat der Gemeinderat beschlossen, eine gesetzliche Grundlage für die geltende Praxis in Altdorf zu erarbeiten. Sozialvorsteher David Arnold stellt den entsprechenden Verordnungsentwurf vor.
Weitere Informationen betreffen das Reservoir Breitzug, zu dem Ende November ein Kreditbegehren an die Urne kommt, sowie eine Bilanz zum Verkehrsaufkommen in Altdorf, nachdem vor etwas mehr als einem Jahr die Begegnungszone und weitere flankierenden Massnahmen im Zentrum von Altdorf realisiert worden sind.
Im Anschluss offeriert die Gemeinde den Anwesenden ein Apéro. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiches Erscheinen und einen konstruktiven Dialog mit der Bevölkerung.