Suche Icon

Neuigkeiten

03.11.2026

Gemeindeversammlung: Budget 2027

30.10.2026

Die Altdorfer Chilbi steht vor der Tür

30.10.2026

Ukrainische Botschafterin zu Besuch in Altdorf

29.10.2026

Neugestaltung Spielplatz Höfli: Kinder packen mit an

27.10.2026

Kino Leuzinger-Besitzerin mit Altdorfer Medaille geehrt

27.10.2026

Nutzungsplanungsverfahren Teilrevision Eggberge beendet

20.10.2026

Trampojaa 2026: Hüpfen, spielen und begegnen

14.10.2026

Budget 2027 der Gemeinde Altdorf

01.10.2026

Umgang der Wasserversorgung Altdorf mit der Trockenheit

27.09.2026

Abstimmungs- und Wahlsonntag: So hat Altdorf abgestimmt

24.09.2026

Nutzungsplanungsrevision: Altdorf strebt Verdichtung nach innen an

18.09.2026

Theater Uri: Dachstuhl Bühnenhaus ist aufgerichtet

08.09.2026

Standanmeldung Altdorfer Christchindlimärcht 2026

08.09.2026

Standaktion gegen die Verschwendung von Lebensmitteln

07.09.2026

Gemeinde präsentiert Synthesebericht zur Nutzungsplanungsrevision

22. Januar 2026

In der Begegnungszone gilt: Vorsicht und Sichtkontakt

Interessierte Seniorinnen und Senioren haben sich von Fachleuten die Regeln und Verhaltensweisen in der neuen Altdorfer Begegnungszone näherbringen lassen – sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis. Mit erstaunlichen Resultaten.

VA Begegnungszone 1

«Die Einführung der Begegnungszone in Altdorf ist eine grosse Veränderung, die niemandem entgangen ist», begrüsste Gemeindepräsident Sebastian Züst die Besucherinnen und Besucher der Informationsveranstaltung zur Begegnungszone vergangenen Mittwochnachmittag. Seither hätte die Kantonspolizei diverse Rückmeldungen von älteren Personen erhalten, die wegen der fehlenden Fussgängerstreifen unsicher sind, wie sie in der Begegnungszone die Strasse queren können. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Altdorf zusammen mit Pro Senectute Uri, der Kantonspolizei Uri sowie der Baudirektion Uri zu einer Informationsveranstaltung im Winkel eingeladen. «Der Gemeinde Altdorf ist es wichtig, dass sich alle mit dem neuen Verkehrsregime wohl fühlen», schloss Züst die Begrüssung ab.

Rund ein Dutzend interessierter Seniorinnen und Senioren liessen sich von Peter Vorwerk und Clemens Denier von der Baudirektion Uri erklären, wie die Begegnungszone in Altdorf in das regionale Gesamtverkehrskonzept eingebettet ist. «Die flankierenden Massnahmen im Zentrum von Altdorf – die Begegnungszone und die vorgelagerten Tempo 30-Zonen – haben einerseits das Ziel, die Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf die West-Ost-Verbindung zu unterstützen», führte Peter Vorwerk, Leiter Strategie beim kantonalen Amt für Tiefbau, aus. «Andererseits ermöglichen diese Massnahmen den Siedlungsraum im Zentrum aufzuwerten. Wenn es weniger Verkehr hat, die Lärmimmissionen sinken und die Luftqualität steigt, steigt auch die Aufenthaltsqualität.» 

VA Begegnungszone 2

Wachtmeister Walter Zberg von der Kantonspolizei Uri und Gemeindepräsident Sebastian Züst (rechts im Bild) im Gespräch mit Interessierten in der Altdorfer Begegnungszone. 

So verhalte ich mich in der Begegnungszone

Anschliessend erläuterte Wachtmeister Walter Zberg, Verkehrs- und Sicherheitsinstruktor der Kantonspolizei Uri, was eine Begegnungszone ist, was die Strassenschilder und Bodensignale bedeuten und welche Regeln dort gelten. Klar ist, dass Fussgängerinnen und Fussgänger in der Begegnungszone Vortritt haben. «Sie können die Strasse überall mit der gebotenen Vorsicht queren – idealerweise in Augenkontakt mit sich nähernden Autos», so Zberg. Für den motorisierten Verkehr gilt Tempo 20. Lastwagen dürfen nur durch die Begegnungszone fahren, wenn sie Zulieferer sind.

Anhand von Fallbeispielen an Kreuzungen zeigte Wachtmeister Zberg zudem auf, wer beim Rechtsvortritt in den Tempo 30-Zonen jeweils Vortritt hat. Mit zum Teil überraschten Reaktionen und Fragen, die weitere Erklärungen nach sich zogen.

Nach dem theoretischen Teil ging die Gruppe nach draussen, um das Besprochene in der Begegnungszone anzuschauen. Vor Ort beobachteten sie den Verkehr gemeinsam mit der Polizei und analysierten das Verhalten der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern.

Die Gruppe wa dankbar für diesen praktischen Teil. «Jetzt fühle ich mich sicherer in der Begegnungszone», so das Fazit einer Teilnehmerin. Die Verkehrsregeln seien für sie verständlicher geworden. Einige Teilnehmende zeigten sich jedoch besorgt, da manche Autos offenbar schneller als die erlaubte Geschwindigkeit fahren und wenig Rücksicht auf den Fuss- und Veloverkehr nehmen.

Zurück zur Übersicht
Häufig nachgefragt